Körperzentrierte Persönlichkeitsbildung

«Spirit Embodiment»

«Eigene Grenzen sich bewusst machen, um sie besser setzen und behaupten zu können»

Bereits seit der Antike gilt «ein gesunder Geist in einem gesunden Körper» als erstrebenswert, doch weder ist ein Geist immer dann gesund, wenn der Körper top-trainiert ist, noch muss der Geist automatisch mit-kränkeln, wenn der Körper krank ist. Hier gibt es kein festes Schema, sondern immer wieder  verschiedene Voraussetzungen, die berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören auch die sozialen Bedingungen, unter denen ein Mensch aufwächst, denn sie entscheiden wesentlich mit, in welcher körperlich-seelischen Verfassung jemand ein Leben führt. Also z.B. wie gut er Beruf und Privatleben ausbalancieren kann; ob er seine Mitmenschen mit Respekt und Toleranz oder mit Vorurteilen begegnet; ob er zu Drogen neigt oder gewalttätig wird.

 

Der Workshop Spirit Embodiment wendet sich an alle, die die Balance in ihrem Leben verloren haben – oder fürchten, sie zu verlieren! An alle, denen «das Eine» vielleicht zu viel wird und die «das Andere» schmerzlich vermissen. Die sich in ihrem Beruf überfordert oder als Arbeitslose völlig überflüssig fühlen (Burnout, Boreout). Oder die in einer Sucht- oder Kriminalitätsspirale stecken und einen Ausweg suchen. Und nicht zuletzt auch an Kinder und Jugendliche, die Mühe haben, ihre Aufmerksamkeit zu steuern (ADHS).

 

 

Lernziele von Spirit Embodiment:

  • Abbau von Ängsten und Blockaden

  • Konsolidierung des Selbstbewusstseins (insbesondere für jene, die die Opferolle bereits verlassen haben)

  • Schärfung der Selbst- und Fremdwahrnehmung und respektvoller Umgang mit eigenen und fremden Grenzbereichen des Körpers und des Geistes

  • Stärkung von Team-/Gruppenspirit

  • Entwicklung und Stärkung mitmenschlicher Qualitäten

Hierfür verbinde ich verschiedene methodische Elemente, die aus meiner Erfahrung besonders zielführend sind. Dazu gehören Rollenspiele (zu zweit oder in der Gruppe), Bewegungs- und Atemübungen, aber auch Gespräche und – inspiriert von den berühmten amerikanischen «Freedom Writers» – das Aufschreiben der eigenen Geschichte. Die Schwerpunkte des Kurses werden von mir immer gemeinsam mit den Teilnehmenden individuell festgelegt. Als wichtiges Arbeitsinstrument hat sich auch mein A.M.P.L. - Deeskalationsschema bewährt, das die verletzbaren Zonen eines Menschen in Bezug auf einen anderen bewusst machen kann (A.M.P.L. bezeichnet die verschiedenen Reaktionsarten «alarmiert», «mobilisiert», «präsent», «locker».

Auf meiner Suche nach Möglichkeiten, durch mentale, psychische, körperliche und soziale Trainings die Voraussetzungen für ein respektvolles und tolerantes Miteinander zu verbessern, lasse ich mich von den verschiedensten Schulen und Methoden inspirieren, ohne mich dabei auf eine bestimmte Philosophie oder Glaubensrichtung festzulegen. So filtere ich aus meinen vielfältigen Erfahrungen diejenigen heraus, die mir zur Entwicklung meiner eigenen Workshops am besten geeignet erscheinen. 

Seit 2010 stehe ich auch im Kontakt mit dem dänischen Projekt «Friedensstifter – The Art of Peace» zur Integration verhaltensauffälliger und sozial benachteiligter Jugendlicher in Esbjerg, das mich sehr beeindruckt hat. Seit 2015 biete ich nun in Bern ein vergleichbares Angebot  für Jugendliche in der Schweiz an.

«Fremde Grenzen in ihrer Verschiedenheit erkennen und respektieren lernen»

 

 

 

 

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